12/16/2009




Vor langer Zeit ward in Stein gemeisselt,
dass einst eine Band kommen wird.
Diese Band ist nun gekommen.

Heavenly Nightmare

12/09/2009













Lieber Doc

Wenn ich schauen runter an meine Bauch, ich haben eine Schwanz, obwohl ich Frau. Was das?
L.Gaga, Italien


Liebe Gaga

Es gibt drei Möglichkeiten. Möglichkeit a: Du bist ein Transsexueller mit Überbiss und grosser Nase. Möglichkeit b: Du bist eine Bitch, die sich von einem begabten Qbase Klempner Beats vorgeben lässt und du glaubst, ohne Hose, mit einer schrecklichen Frisur und viel schwarzem MakeUp auf einer Bühne dazu zu hüpfen wäre mit Kunst gleichzusetzen. Möglichkeit c: Du bist ein Reptiloid mit Schwanzverkrümmung und die Spitze krümmt sich nach forn. Ganz egal welche Möglichkeit deine Situation am besten beschreibt: Schau in den Spiegel und hör auf damit.

Dein Doktor Necronomicon

11/28/2009














Die neueste Zuschrift kommt aus England. Vielen Dank für die Mühe. Ich habe mir erlaubt, den Originaltext ins deutsche zu übersetzen, der Verfasserin der Anfrage jedoch natürlich in ihrer Landessprache geantwortet. Zugegeben, ich bin erschüttert.


Lieber Doktor Necronomicon

Ich arbeite als Bedienstete bei einer wohlhabenden und namhaften Familie in London. Bei dieser Tätigkeit pflege ich die Liegenschaft meiner Herrin und sorge für Ordnung. Letztens war ich etwas spät dran mit dem reinigen des Badezimmers. Ich wusste es nicht, doch als ich mit der Reinigung begann, war meine Herrin anwesend. Sie kam gerade aus dem Bad. Ich versteckte mich hinter einem grösseren Regal, um eine peinliche Begegnung zu vermeiden. Dabei beobachtete ich seltsames.
Meine Herrin stand vor dem Spiegel und es schien, als würde die Haut an ihrem Nacken und Rücken abblättern. Ausserdem sah ich deutlich, wie ihre Nase erst grösser und dann kleiner wurde. Und auch ihre Augen waren seltsam. Ich versteckte mich und entkam schliesslich der Situation. Was ist das und was soll ich jetzt tun?
Salma M., London

Hi Salma
Es gibt verschiedene Auslegungen dessen, was du mir beschreibst. Die einfachste Antwort auf deine Fragen ist wohl, dass du dir vor dem arbeiten einen Tripp geschmissen und halluziniert hast. Damit wäre es geklärt, aber da du eine anständige Lady bist (danke für die sehr, sehr detailreichen Fotos - anm. d. Redaktion) schliesse ich das aus.
Deine Herrin hat einen grossen Stellenwert bei den Menschen und bei den Reptiloiden, denen sie offensichtich angehört. Es wäre relativ schwierig, sie zu vernichten, daher rate ich dir, diesen Job aufzugeben und dich schnell von dort zu verdrücken. Wenn die Reptiloiden Königin nicht gesehen hat, dass sie von dir beobachtet wurde, ist noch alles ok. Falls du jedoch auf Nummer sicher gehen willst, suche die RVE (Rerptilian Victim Erasers) auf. Sie werden dir eine neue Identität beschaffen. Dannach kannst du dich der NFA (Necronomicon Freedom Alliance) anschliessen und die Reptilien von dort aus unerkannt bekämpfen. Falls wir irgendwann gross und organisiert genug sind, gelingt es uns bestimmt, deine ehemalige Herrin aufzuspüren und ihren Kopf zu holen.
Aber ganz klar: Du musst da raus. Falls es dennoch zur ernsten Konfrontation auf Leben und Tod kommt, musst du deine Herrin enthaupten. Das ist der einzige Weg, eine Reptiloidenkönigin zu töten. Gliedmassen abschneiden bringt nichts, die wachsen nach, ähnlich wie bei einer Spinne nach der Häutung. Viel Glück.

Dein Dr. Necronomicon


11/23/2009














Hi. Ich habe soeben neue Zuschriften erhalten. Nicht jedem gefallen die Thesen über Reptos, die die welt erobert haben sollen und ich kann fürwahr sagen, dass ich nicht nur positive Reaktionen auf dieses Helpline bekomme. Eine davon sticht dermassen penetrant hervor, dass ich sie hier veröffentlichen möchte.

Verdammt hört auf mich mit dem scheiss zu stalken, du hast ja bei ein paar sachen recht steve aber das ist der grösste bullshit den ich JEEEEE gehört hab!!!! wen ihr das wirklich glaubt habt ihr das zeil schon lang aus den augen verloren und tut einem schon fast leid wen die stories drüber nicht so absoluter müll wärn!!!

Hallo Björn G(punkt)
Offensichtlich weisst du nicht, was Stalking ist. Stalking ist das permanente verfolgen und belagern einer Person. In Physischer Form und ohne grosse Ausweichmöglichkeiten. Mit meinen Texten informiere ich lediglich und das Lesen dieser Texte ist freiwillig. Ob ich bei ein Paar Sachen recht habe, ist völlig irrlevant, denn ich kann bei weitem nicht alles wissen. Das schöne bei Theorien und Thesen ist, dass man sie ohne den kleinsten Beweis aufstellen kann. Was für dich der grösste Bullshit aller Zeiten ist, ist nichts weiteres als eine These von Männern und Frauen, die sich nicht gänzlich gegen das Unmögliche sträuben. Und Thesen darf man trotz fünf E's und drei Ausrufezeichen vertreten. Du sagst, wir hätten das Ziel aus den Augen verloren. Welches Ziel soll das sein und kannst du die Ziele für alle Menschen bestimmen? Schade, dass du dazu nicht mehr zu sagen hattest. Leid tun muss ich dir nun wirklich nicht, da ich nebst all diesem virtuellen Zeugs über ein ausgefülltes und schönes Leben verfüge. Aufgrund deinem hohen Mass an Aggressivität in deinem Schreiben, würde ich dich daher am ehesten als regrerssiven Reptiloiden kategorisieren. Jedem anderen wäre diese These nämlich völlig egal gewesen.

Dein Doktor Necronomicon


11/21/2009













Diese neue Sparte meines Blogs beschäftigt sich mit alltäglichen Problemen angesichts einer immer grösser werdenden Bedrohung durch reptiloide Formwandler. Es würde zu lange dauern, die gesamte Thematik hier aufzuführen, daher die Kurzform. Ausserirdische, reptiloide Formwanlder kontrollieren unsere Welt und leben unter uns. Wer es genauer haben will, soll doch bitte auf eigene Faust bei Google Recherchen anstellen. Wer nach David Icke oder Reptilian Shapeshifter sucht, wird bestimmt fündig. Ich bin inzwischen von der Echtheit dieses Phänomens überzeugt und habe daher anderweitig im Web meine dargebotene Hand angeboten. Und zwar jenen, die tatsächlich von Reptiloiden bedroht sind. Seht diese Rubrik einfach als eine art Doktor Sommer Team an.

Auf meiner Selbsthilfegruppewebsite, die ich leider nicht nennen kann, da mich sonst die Reptos holen werden, haben sich diverse junge Menschen gemolden, welche mich mit Problemsituationen konfrontiert haben, die mich erschütterten. Ich veröffentliche jeweils wöchentlich die Highlights aus diesen zahlreichen Zuschriften. Es handelt sich hierbei definitiv nicht um einen Scherz. Es ist die grausame Wirklichkeit. Mein Anwalt hat mir hierzu geraten. Nun folgt meine erste Veröffentlichung:

Sehr geehrter Doktor Necronomicon.
Ich habe ihre Website mit Google gefunden und gelesen. Ich weiss nicht sicher, aber ich glaub, dass ich betroffen bin. Ich glaube auch, dass es Echsenmenschen gibt und die Echsenmenschen die Welt beherrschen. So. Gestern habe ich meinen Vater gefragt ob ich mehr Taschengeld bekomme. Er hat sein Gesicht verzogen. Genau so, wie sie es auf ihrer Homepage beschrieben haben. Wie bei Queen Mom. Die Nase ist aber nicht so sichtbar gewesen. Ich hatte Angst. Mein Vater hat nein gesagt. Ich denke, weil ich nicht mehr Taschengeld bekomme, dass mein Vater ein Reptiloid ist. Was soll ich tun?
Sasha F. Düsseldorf

Hallo Sasha.
Ich habe deine Zuschrift mit viel Interesse gelesen. Das Problem scheint mir ernsthaft zu sein und ich kann mit dir mitfühlen, da ich kürzlich meinen Anwalt ebenfalls der Reptiloidität verdächtigt habe. Du solltest nun folgendes tun;
Installiere eine Kamera oder notfalls dein Videohandy gut versteckt im Badezimmer, welches dein Vater benutzt, um sich zurechtzumachen, sich zu rasieren. Achte darauf, dass du das richtige Timing bei der Aufnahme hast, um Akku und Speicherplatz zu sparen. Vielleicht kannst du die Cam einschalten, bevor dein Vater das Badezimmer benutzt. Es wird vermutliche eine Weile dauern, da jeder Reptiloid mindestens einmal am Tag seine wirkliche Gestalt annehmen muss. Ich gehe davon aus, dass dein Vater den intimen Moment des rasierens nutzen wird, um dieses abscheuliche Ritual zu vollziehen. Wenn du einen Videobeweis hast, dann hast du Gewissheit.
Eine weitere Möglichkeit ist, die Essgewohnheiten deines Vaters zu beobachten. Isst er Seltsames? Vielleicht Gliedmassen von Säuglingen? Auch dann hättest du den Beweis.
Wird sich nun herausstellen, dass dein Vater ein Reptiloid ist, bleibt dir leider nur eine Konsequenz. Du musst das Überraschungsmoment nutzen. Eine effektive Möglichkeit einen Reptiloiden zu töten ist, ihn zu enthaupten. Ich rate dir darum, dir bereits jetzt ein Schwert zu beschaffen. Im Internet ist es sehr einfach sich per post ein geschliffenes Katana zuschicken zu lassen. Versuche beim Todesschlag, den Nacken deines Vaters anzuvisieren. Es muss dir unbedingt gelingen, die Halswirbel als erstes zu durchtrennen. Wenn du ihn von forne nimmst, besteht die Möglichkeit, dass das Rückenmark nicht getrennt wird und er dich angreifen, töten und essen könnte.
Ich weiss, dass dir andere Ratgeber vermutlich empfohlen haben, zuerst mit deinem Vater über deine Vermutungen zu sprechen. Tu das nicht. Weiss der Reptiloid erst einmal, dass er enttarnt wurde, wird er dich ohne zu zögern töten und deinen Kadaver verschwinden lassen.
Ich weiss, dass du Angst hast, aber manchmal muss man die Komfortzone verlassen, um sich selbst zu schützen. Alles Gute.

Dein Dr. rept. Necronomicon.

10/06/2009

Radio Energy Zürich

Seit einer halben Ewigkeit sind die Gratiszeitungen voll davon: Gejammer über den Verlust von Energy Zürich, einem populären Radiosender der eine handvoll Leute beschäftigt. Weil das Thema so unterträglich wichtig ist, dass es immer wieder auftaucht, habe ich nicht geschlafen, gegessen oder geschissen, bis ich endlich eine perfekte Lösung parat hatte. Geschätzte Leser, ich präsentiere eudh das fantastische Do it yourself Lösung:
Instant Radio Energy!
Lest das bitte aufmerksam durch, denn jeder von euch kann dazu beitragen, weiterhin mit niveauvoller Unterhaltung von Radio Energy Zürich versorgt zu werden. Es ist hierbei von äusserster Wichtigkeit, alle nachfolgenden Schritte genau einzuhalten, um ein möglichst authentisches Energy Zürich Erlebnis zu erhalten. Also beginnen wir.

1.) Gehe in einein Laden, der CDs verkauft (Ex Libris, Jecklin, Cede.ch etc...)
2.) Kaufe die aktuelle Ausgabe von Bravo Hits
3.) Geh nach Hause und lege die CD in deinen CD Player (dessen Bedienung ist im Manual erklärt)
4.) Drücke auf Play
5.) Drücke auf REPEAT ALL (Displayanzeige beachten)
6.) Lausche der Musik
7.) Sobald einen neue Bravo Hits erscheint, wiederhole Schritt 1 bis 6

Fertig.


Ihr seht, all das Gejammer und Flennen hat durchaus den Erfolg, dass man durch geschickte Selbsthilfe nicht auf den Genus von Radio Energy Zürich verzichten muss. Um etwas pepp ins programm zu bringen, kannst du auch alternierend Bravo Hits und The Dome verwenden. So bleibt Radio Energy Zürich durch deinen Beitrag erhalten!

9/20/2009

Das Dönertier

Zeit um ein unappetitliches Thema anzuschneiden. Günstig, würzig, schnell zubereitet und überall in der Schweiz beliebt; Wir kennen ihn alle: Den Döner Kebap. Viele fragten sich bereits in der Vergangenheit, wie die fettige Delikatesse aus dem Orient wohl zubereitet wird und wo ihre Rohstoffe herkommen. Deutsche Privatsender zeigten uns zuweilen Bildern von Herstellungsorten des beliebten Döners. Doch schiesslich fand ich heraus: Alles gelogen! Auch wenn ich mir darüber im klaren bin, dass dem einen oder anderen von euch übel werden könnte, bin ich dennoch verpflichtet, über die Wahrheit zu berichten.

Vor etwa vier Monaten begegnete ich auf einer Reise einem türkischen Geschäftsmann mit dem Namen M. Özdenir. Er möchte gern unerkannt bleiben. Nach dem ich für ihn auf einem Fest Musik gespielt hatte, bot mir Özdenir einen Gefallen an. Er wusste, dass ich gern zu Mittags einen Döner ass und offerierte mir, ihn zu seinen Zuchtställen zu begleiten. Natürlich wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, was mich erwarten würde. Aber meine Neugier war geweckt. Wir fuhren also im Mercedes zu einem Abgelegenen Hof. Ich musste Özdenir versprechen, dass ich niemandem verraten würde, wo sich dieser Hof befindet. Ich durfte auch keine Kamera mitnehmen. Wir kamen schliesslich zum Zuchtbetrieb und Herr Özdemir führte mich in eine fabrikähnliche Halle.

Als erstes bemerkte ich den würzigen Geruch. In der Halle befanden sich der Länge nach an beiden Seiten offene Stallungen mit mehreren Unterständen, wie sie auf einer Schweinefarm üblich sind. Dann sah ich diese unfassbaren Geschöpfe, so grotesk und widerlich in ihrer Erscheinung, dass ich kotzen wollte, aber dazu einfach zu fassungslos erstaunt war. Mindestens 50 von diesen haarlosen, deformierten Tieren wuselten mit ungeschickten Bewegungen über den Bodenbelag, der hauptsächlich aus ihrer eigenen Kacke bestand. Herr Özdenir öffnete eines der Gatter und bat mich herein. Er meinte, dass er mir zeigen wolle, wie man den Döner erntet. Was ich nun beschreibe, ist dermassen widerlich und abstossend, dass der Leser mit schwachem Magen gewarnt sei.

Herr Özdenir packte eines der beinahe einen Meter langen Tieren um den zylindrisch geformten Rumpf und hob es hoch. Das Tier grunzte, schrie und schnatterte - ich wage nicht einmal, mich daran zu erinnern. Özdemir begann es zu schütteln. Noch ehe ich begriff, was ich sah, lösten sich die vier Beine des Viehs und fielen platschend zu boden, wo sie sich noch wurmartig wanden und zuckten. Ein gurgelndes Geräusch erklang, als der Kopf abfiel und eine ockerfarbene Brühe aus dem Rumpf lief. Dann kollabierte die Bestie und eine unfassbare Menge Dung schoss aus seinem Hinterteil. Ich staunte nicht schlecht, als ich sah, dass Herr Özdenir einen fertigen Döner in den Händen hochhielt - den Rumpf des Tieres. Andere Tiere machten sich inzwischen über Beine und Kopf des geernteten Tieres her und assen diese. Sie assen sogar die Exkremente.

Herr Özdenir erklärte mir schliesslich, dass der Döner nur auf diese Arg gewonnen werden könne und diese Tiere in freier Wildbahn nicht mehr vorkommen würden. All die Tiere die ich sah, waren Nachzuchten. Wenn man die Tiere hochhebte und schüttelte, fielen Kopf und Beine ab. Der Rumpf könne unbearbeitet direkt auf den Spiess gesteckt, gebraten und verkauft werden, da das Tier keine Knochen enthalte und die Innereien beim kollabieren abgestossen würden. Schliesslich fuhr mich der nette Dönerbauer nach Hause, wo ich sofort eine Zeichnung des Tieres anfertigte. Ich wünsche allen Dönerfreunden weiterhin einen guten Appetit.


8/19/2009

Ich weiss, wie man sich fühlt, wenn...

...man sieht, wie sein Sohn geboren wird.
...man ein Bier öffnet und beim ersten Schluck beinahe kotzt, weil nur warmer Schaum kommt
...einem beim essen eines Salamisandwiches ein Stück Zahn abbricht.
...man sich mit Chili Schoten an den Fingern an die Genitalien fasst.
...man mitten in der Nacht voller Kotze und nackt in einer fremden Badewanne erwacht.
...man 5 1/2 Jahre in der Hölle für Hitlers Klon arbeitet.
...man in 10 Stunden 4 Packungen Zigaretten raucht.
...man das erste mal den Befehl erhält, ein Maschinengewehr abzufeuern
...man mit einem Modellhubschrauber ins eigene Fleisch fliegt.
...man um jene Verstorbenen trauert, die man geliebt hat.
...man Haribo Cola Fläschchen durch die Nase kotzt.
...man gegen die Wand pisst und nachher seine Hosen auswinden muss.
...einem der Arzt als Kind einen Herzfehler diagnostiziert
...einem ein anderer Arzt sagt, dass der erste Arzt sich geirrt hat.
...einem die Maschine eines dritten Arztes sagt, dass sich der erste Arzt definitiv geirrt hat.
...man etwas so unglaubliches sieht, dass es einem niemand glauben würde.
...man so betrunken ist, dass man sich in die Hosen macht.
...ein Armeehelikopter wenige Meter vor den eigenen Füssen landet.
...man zuviel getrunken hat.
...man zuwenig getrunken hat.
...man aus tiefster Seele hasst.
...man aus tiefster Seele liebt.

6/20/2009

Über den Schnupf

Ich wurde heute gefragt, als ich mir eine Ladung Mc Chrystals ins Hirn hämmerte, was mir das bringt. Diese zugegeben banale Frage hat meine Fantasie angeregt und meine Erinnerungen aufgefrischt. Um zu erklären, was der Konsum von Schupftabak - auch liebevoll Snuff genannt (nicht mit den Filmen zu verwechseln) bringt, gibt es viele Erklärungen. Fangen wir an, als ich vor zehn Jahren noch ein sehr junger Graz war. Wurde ich damals gefragt, womit man Musik macht, hätte ich wohl mit "Rave Ejay" geantwortet. Zu jener Zeit war ich Teil einer exklusiven Geheimgesellschaft, die sich die Bruderschaft des Wodkabunkers nannte. Die elitären fünf, zu denen ich mich zählen durfte, besassen ein wunderschönes Landhaus, dass wir liebevoll das Hüttchen nannten. Wochenende für Wochenende trafen wir uns um zu saufen, zu kiffen und die "The fifth Element" VHS Kassette zu sehen. Gelegentlich hatten wir auch Gäste, die sich gern dazugesellten, weil wir so verdammt groovy waren. Ein Jungspund, nennen wir ihn spasseshalber Sven, wollte auch dazu gehören. Fuck, wir waren Schnupfer und wir waren gut. Ich denke mal, die wunderschöne Tessiner Ortschaft Isone hatte damit zu tun. Und der Wahnsinn. Mehrheitlich der Wahnsinn. Ich schweife ab.
Um in den Club der Gentleman aufgenommen zu werden, oblegten wir Sven einer teuflischen Prüfung. Er musste eine Line Mc Chrystal schnupfen und zwar eine verdammte Tischlänge davon pro Nasenloch. Gesagt, getan. Wir legten die Linien aus und Sven fiel auf die Knie. Nach 10 Centimetern musste er das erste mal Kotzen. Das nächste mal nach 15 Centimetern. Am ende der ersten Linie hatte der gute Junge fünf Mal gekotzt. Er wollte aufgeben, doch ich machte ihm Mut, nicht etwa, um weiter amüsiert zu werden, sondern aus purer Nächstenliebe. Den zweiten Meter schaffte er ohne Probleme. Nun ward aus dem Jungen ein Mann. Ein Mann, der eine Nikotinscheibe für den ganzen restlichen Tag hatte und gut einschlief.
Und die Moral von der Geschichte? Wenn mich das nächste mal eine Raucherin fragt, was mir der Schnupf bringt, werde ich wohl antworten, dass es in etwa das selbe Erlebnis wie eine Packung Zigaretten ist. Und besser; Ich kann überall schnupfen. Im Zug, in der Wartehalle der UBS Zwangsversteigerung, beim BAG, bei der Lungenliga im Krankenhaus. Ich brauche nicht einmal ein Feuerzeug. Schnupfen ist Rauchen unplugged. Und wer freut sich schon nicht über einen Schmetterling? Selbst wenn dieser braun, schleimig und im Taschentuch klebt. Prost und bis bald.

Da Graz.

6/11/2009

Essen

Was hier aussieht wie frisch gekotzt ist tatsächlich essbar und sogar recht lecker. Da Graz mag es, wenn sein Essen während des kauens noch ums Überleben kämpft. Der Tintenfisch mittig links hat noch gezappelt, als ich ihn geschluckt habe. Probiert es aus. Es ist köstlich.

Was den Tintenfisch betrifft, so könnte es sein, dass ich im Verlauf dieses Blogs entweder auf den Cthulhu Mythos oder Thadäus Tentakel zu sprechen komme.

5/27/2009

Über den Suff


Während ich diese Zeilen auf meiner verflucht mit Schnupf verdreckten Tastatur einhacke, ist es Nachmittags um drei, mitten in der Woche und ich habe gerade eine Dose Heineken Bier geöffnet. Würde ich jetzt kein Bier trinken, wäre das geschriebene verlogen und häuchlerisch. Ja, ich schnupfe und saufe, während ich dies hier schreibe. Über den Suff kann man viel sagen, oder wenig sagen und dafür mehr saufen. Zurück bleibt das gesoffene Gut. Ein Zustand. Ein Müllhaufen aus Dosen und Flaschen. Oftmals sogar Kotze und Urin, der an Hosenbeinen klebt, weil man besoffen nicht mehr gerade pissen kann, oder die Pisse vom Pissoir abprallt und man sich selbst mehr anpisst, als dieses gottverdammte keramikgesäumte Loch vor einem. Ist der Alkohol böse? Ist er wirklich der Teufel, für den ihn viele halten? 

Ja, denn der Alkohol bringt Männer dazu, ihre Frauen zu schlagen. Nein, denn der Alkohol verbindet Männer beim gemeinsamen trinken. Ja, denn der Alkohol lässt aus einem anständigen Ehrenmann ein wildes, stinkendes und torkelndes Tier werden. Nein, denn der Alkohol lässt einem den Mut aufbringen, für einmal die Wahrheit zu sagen. Ja, weil er süchtig macht und den Süchtigen töten kann, will und wird. Nein, weil man ihn doch bei Geburtstagen, Silvester ja sogar Beerdignungen trinkt. Ja, weil der Alkohol Situationen herbeiführt, an die man sich zwar nicht erinnert, aber die man auch nicht vergessen kann. Nein, weil der Alkohol einem für einen Abend glücklich machen kann und auch dem grössten Loser sagt: "Du bist jemand!"

Ihr seht, geschätzte und treue Leser, der Alkohol ist Teufel und Gott. Ying und Yang. Und was ist der Alkohol für mich? Für mich ist der Alkohol etwas, dass sich im Bier befindet, dass ich gern trinke, wenn ich Musik mache, oder anderweitig kreativ zur Sache gehe. Und ein Bier mit einem Freund ist wahrlich ein Vergnügen.

Im Sumpf des ÖV

Schweizer Bahnhöfe sind gepflegt, gut unterhalten, ordentlich, sauber und sprechen den Bahnreisenden an. Auch am Samstag Morgen, wie dieses Bild hier beweist.

Ja. Die Flüssigkeit in der unteren rechten Bildecke zu beschreiben würde ausreichen, jeden Mann - ganz egal für wie stark er sich hält - zum sofortigen Kotzen zu bringen. Bahnhof Schwerzenbach, was stimmt bei euch nicht? Das Rauchen in diesen Pissboxen mit Bänken ist verboten, aber so etwas wird lässig akzeptiert? Ok, neulich war es nicht ganz so schlimm, da lag nur Kotze drin. Guten Appetit.

Echte Heimatgefühle

Wo ist man zu Hause? Da wo das Herz sich zu Hause fühlt? Da wo es Steak und Bier gibt? Ich denke, man ist da zu Hause, wo man sich im Kreise der Familie oder wahrer Freunde befindet. Das kann auch eine Sitzbank am Bahnhof sein, wo ich gemeinsam mit meinem Bro letzthin am Schnupfen und Saufen war. Und nun zu meinem Rätsel.

Ich stand wie jeden verfickten Arbeitstag am Morgen auf und versuchte mich herzurichten. Dannach ging ich nach draussen auf die Strasse. Wenige Meter später begegnet mir ein junger Mann der in einer Balkansprache mobil telefoniert. Am Bahnhof warte ich auf meinen Zug, während rings um mich Leute in Balkansprachen miteinander sprechen. Im Zug stehe ich. Die plätze sind besetzt. Ich höre einer jungen Frau zu, die lacht und ebenfalls in einer Balkansprache mit ihrer nicht weniger hübschen Kollegin spricht. Ich steige aus dem Zug aus und warte auf den Bus. Niemand der anderen Wartenden spricht, aber wenn sie es tun würden, täten sie es in einer Balkansprache. Der Bus kommt und ich steige ein. Diesmal sitze ich. Der Balkanstammige Busfahrer unterhält sich mit einem Arbeitskollegen während der Fahrt zur Arbeit. Am Ziel angekommen trete ich meine Arbeit an und berate meine Kunden - die ebenfalls balkanische Wurzeln haben.
Und nun zur Millionenfrage: In welchem Land lebe ich? Richtig. In der Schweiz.

Während der eine Leser nun sofort "Rassistensau" schreit und mich zum Scheiterhaufen führen möchte, gibt es wohl auch einige, die ähnliches täglich Erfahren. Und was will ich damit sagen? Ich will damit sagen, dass ein Land nicht aus Erde, Flagge oder Sprache besteht, sondern aus den Menschen, die darin leben und während vielen Jahrhunderten eine lebende Kultur geschaffen haben. 

5/24/2009

Die beste Band der Welt

Moment, werden jetzt einige denken, sagte der Kerl nicht, er selbst wäre der grösste und beste Rocker aller Zeiten? Fuck - ja, das bin ich, aber ich habe keine verdammte Band. Daher ziehe ich nun meinen Hut vor der besten Band der Welt. Tenacious D. Wie bitte? Wer das ist? Ich bin mir sicher, wenn ich den Namen Jack Black erwähne wissen plötzlich alle, wer Tenacious D sind. Tenacious D ist eine Band bestehend aus Thomas Jack Blak jr. und Kyle Gass.  Jetzt fragt sich wohl jedermann, wer Kyle Gass ist. Wirklich tragisch. Meine Facebookgruppe weist mehr Mitglieder und Fans auf, als diejene von Kyle Gass. Fuck, Kyle Gass ist ein Wahnsinnsgitarrist. Er ist der Kerl der sagt; scheiss drauf, wenn du eine Glatze hast und ein Pummelchen bist, denn wenn du musikalisch etwas auf dem Kasten hast, dann kannst du auch eine verfickte Rocklegende sein. Da ich selbst genug Bier gemietet habe, um mit einer göttlichen Wampe gesegnet zu sein (ein fantastischer Resonanzkörper für den Gesang), kann ich dem nur beipflichten. Auch Jables ist ein Pummelchen und wie der Graz auch ein Rock-Daddy. Jack Black und Kyle Gass, Tenacious D, die beste Band der Welt, die sich für ihr erstes Album sieben Jahre Zeit liess. Der grösste Rocker aller Zeiten verneigt sich vor der grössten und besten Band der Welt. Tenacious D.


Der Link führt zum grössten und besten Song der Welt. Und wenn Facebook Junkies unter euch Lesern sind; Tretet der Kyle Gass Gruppe bei. Er hat sich diese Ehre verdient.

Aus dem Leben einer Rocklegende

Mein Tagesablauf in Bildern


Das Wetter hat heute gepasst. Anfangs, im Schein der Sonne, ging ich mit meiner Gitarre ins Freie für etwas Openair Action. Es entstanden nie dagewesene Ideen. Später am Abend gab es des Rockers Festmal - ein Monstersteak. Ich denke, das letzte Bild, spricht für sich. Aber ehrlich, Rocken ist harte Arbeit.















5/20/2009

Die Kunst

Darüber könnte man einen Roman schreiben, was ich nicht tue, weil es bestimmt schon ein anderer getan hat. Für mich ist die Kunst ein Ausdruckmittel der Gefühle. Da ich Rocker, nein, der grösste Rocker aller Zeiten bin, ist dieses Gefühl meistens Wut. Wut über eine ignorante Gesellschaft? Wut über selbstgefällige Herren Banker und Politiker? Wut vielleicht, über sich selbst, weil man hier und dort ein Versäumnis hätte verhindern können? Oder die Rarität; echte Wut. 
Als Rocker habe ich unter dem Klischee zu leiden, dass meine Songtexte zu  mindestens 50% aus Grunzen und Schreien bestehen, während 49% des Textes durch das Wort Fuck ausgedrückt werden. Aber ist das nicht wahre Poesie? Wahre Kunst? Ein anderes gutes Beispiel für verboten Künste sind Graffiti. Ihr Urheber ist meist ein kleiner Revoluzzer. Manchmal aber auch ein grosser Anführer und nicht selten, ein unverwüstlicher Krieger. Die schönsten Graffitis, so finde ich, kann man sich in Dübendorf ansehen. Cheers. Auf die Kunst.

5/19/2009

Dübendorfer Schädel

















Hi. Ich möchte an dieser Stelle über ein rätselhaftes Phänomen berichten, welches sich im Sommer vergangenen Jahres (2008) im Wald zwischen Dietlikon und Dübendorf ereignet hat. Es handelt sich um ein dokumentiertes Phänomen, welches anhand der fotographischen Beweise nicht widerlegt werden kann.
















Kommt man von Dietlikon her, kann man in etwa so in den Wald hinein blicken, wenn man über der Autobahnüberführung steht. Etwa 100m weiter befindet sich das Erschreckende.
















Was auf den ersten Blick aussieht, wie ein 
ganz normaler Fleck, erscheint bei genauerem 
Betrachten als Totenkopf.
















Hier ist der Totenschädel perfekt zu erkennen. Wohl bemerkt wurde dies nicht absichtlich auf dem Trottoir gefertigt. Hier die erstaunliche Geschichte hinter dem Phänomen.


Vor langer Zeit ging ich, der Graz, mit meiner Gitarre durch diesen Wald. Geht etwas schneller als der Bus, dachte ich mir. Mit meiner Gitarre und dem Bier ging ich also mitten in der Nacht in diesen bekackten Wald hinein. Und dann geschah dass, was alle vermutet haben und was am naheliegendsten ist. Der Boden ging auf und der Teufel selbst erschien. Stinksauer und fünf Meter gross stand der Satan vor mir und forderte mich zu einem Rock Battle. Ich zog meine Gitarre und schredderte, was das Zeug hielt. Der Teufel, mit tausend Fingern spielend, bot mir die Stirn und zwang mich zu extremen Massnahmen. Da der Kerl fünf Meter gross ist, setzte ich zu einem gezielten Kopfstoss in seinen Sack an. Voller Wut und Schmerz sackte der Teufel zusammen und ich konnte entkommen.

Wers nicht Glaubt, kann die Stelle, wo er zur Hölle zurückkehrte noch heute anhand des Totenkopfes erkennen.



5/17/2009

Fuckin Games


Ihr kennt das; Man(n) setzt sich vor seine Gamekonsole und denkt sich noch; "n bissl gamen zum entspannen könnt jetzt nicht schaden." Das dachte ich mir ebenfalls und legte eine heisse Scheibe in meine XBOX 360 ein. Jeder, der gern Spielchen spielt weiss, dass einem die Grafik begeistern kann. Fuck, sie tat es auch bei mir und so spielte ich weiter und weiter und zwar solange, bis ich zu einem sogenannten Bossgegner kam. Der Bossgegner ist meistens am Ende eines Levels zu finden und höllisch stark.  Natürlich hat mich die olle Sau platt gemacht. Ich versuchte es erneut. Fuckin hell, wieder macht mich die miese Ratte fertig. An der Stelle sollte erwähnt werden, dass der Graz eine verdammt ehrgeizige Zucht ist. Also spielte ich trotz Versagens weiter und weiter. Irgendwann habe ich dann angefangen, den Controller zu beissen. Wie ein wütender Hund habe ich darauf rumgekaut. Ich will verdammt sein, wenn das nicht gut tat. Gegen Ende meiner Geduld, als sich die Nervenenden schon von meinen Synapsen lösten, riss ich den linken Bumper heraus und zerschmetterte den Controller an der Wand.  
Ich weiss, was jetzt der eine oder andere verklemmte Spiesser denkt, aber nein, ich habe keinen Egoshooter gespielt. Es war ein fuckin Jump n Run, freigegeben ab 6 Jahren. Also, ihr lieben Politikkanonen da draussen, wenn ihr Amokläufer sucht, dann solltet ihr diese im Kindergarten suchen. Bei einem Egoshooter ist mir auf jedenfall noch nie die Hand ausgerutscht. Weidmanns Heil.

Da Graz, Da Legend, Da Man

Wie man hier sehen kann, versöhne ich mich sehr engagiert und gern.


Wer ich bin und wofür ich stehe


Hi, ich bin Steven Necronomicon. Gelegentlich sehe ich in den Augen der Menschen die mich bei meinem Treiben beobachten ein völliges Unverständnis für mich und meine Lebensweise. Hat die Welt die Ära der wilden, männlichen und ungehemmten Rocklegenden vergessen? Fast könnte man das meinen, wären da nicht diejenigen, die genau (oder zumindest annähernd) so verrückt sind, wie ich es bin. Es beginnt schon mit meinem Kosenamen. Da Graz. Nennt mich eine arrogante Sau (und ja, ich kann manchmal eine arrogante Sau sein), denn Da Graz bedeutet nichts anderes als: G.R.A.Z. = Grösster Rocker aller Zeiten.
Der Vernunft wegen könntest Du, mein lieber Leser jetzt dieses Fenster schliessen und denken; "Der hat sie ja nicht alle. Nur weil er aussieht wie der Sohn des Undertakers und ein paar takte auf einer Gitarre spielen kann, ist er niemals - wirklich niemals - der grösste Rocker aller Zeiten.", aber das wirst du nicht tun. In der nächsten Zeit werden die Zeilen die Du noch liest dazu beitragen, dass auch du mich Da Graz nennen wirst und du wirst es wohl mit dem selben Humor tun, wie ich es tue. Andernfalls bleibt uns ja noch das kühle Bier, was schon manchen versöhnlich gestimmt hat.
Ich stehe für den Rock, die Revolution, das Unkonventionelle, das Extreme und die Männlichkeit in einer metrosexuellen, verweichlichten Zeit als einer der vor hat, es den Bossen so richtig zu Zeigen. Ich bin ein genau so liebevoller Vater, wie ich ein politischer Extremist und Revoluzzer bin. Ich bin ein genau so leidenschaftlicher Musiker, wie ich ein hemmungsloser Säufer bin. Ich bin Gegensätze. 
Und ich bin glücklich, weil ich sehr viele fantastische Menschen meine Freunde nennen darf.